Zusammenfassung
Österreichischer Verband der Impfstoffhersteller begrüßt die geplante Einführung von Impfungen in Apotheken und spricht sich für eine rasche Ausweitung auf weitere Impfungen aus.
ÖVIH begrüßt Impfen in Apotheken: Wichtiger Schritt für einen einfacheren Zugang zu Impfungen
Zusammenfassung
Österreichischer Verband der Impfstoffhersteller begrüßt die geplante Einführung von Impfungen in Apotheken und spricht sich für eine rasche Ausweitung auf weitere Impfungen aus.
Wien, 6. November 2026 Künftig sollen Personen ab 14 Jahren bestimmte Impfungen direkt in öffentlichen Apotheken erhalten können. In einem ersten Schritt betrifft dies Impfungen gegen FSME, Hepatitis B und die Kombinationsimpfung gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten und Polio (Kinderlähmung). Eine erste Impfung in öffentlichen Apotheken ist voraussichtlich im Frühjahr 2027 möglich. Voraussetzung sind eine entsprechende Ausbildung und Prüfung des impfenden Apothekenpersonals sowie geeignete Räumlichkeiten.
Der Österreichische Verband der Impfstoffhersteller (ÖVIH) begrüßt diesen Schritt ausdrücklich. Die Schaffung zusätzlicher, niederschwelliger Impfmöglichkeiten ist eine Forderung, für die sich der ÖVIH und seine VertreterInnen bereits seit Langem einsetzen. Apotheken können aufgrund ihrer wohnortnahen Präsenz und guten Erreichbarkeit dazu beitragen, Impfangebote näher zu den Menschen zu bringen und bestehende Zugangshürden abzubauen.
Rasche Ausweitung auf weitere Impfungen notwendig
Der nun gesetzte Schritt schafft eine wichtige Grundlage für weiter Impfangebote in der Zukunft. Der Verband spricht sich dafür aus, das Impfangebote in öffentlichen Apotheken jedoch möglichst rasch auf weitere Impfindikationen wie z.B. Influenza, Pneumokokken, HPV, COVID-19, RSV und Reiseimpfungen ausgeweitet werden.
„Wer sich impfen lassen möchte, sollte dies möglichst einfach und unkompliziert tun können. Niederschwellige und wohnortnahe Impfangebote sind ein wesentlicher Baustein, um Prävention stärker in den Alltag der Menschen zu integrieren und mehr Menschen mit Impfangeboten zu erreichen“, betont Mag.a Sigrid Haslinger, Präsidentin des ÖVIH. „Wir begrüßen daher sehr, dass mit dem Impfen in öffentlichen Apotheken nun ein wichtiger Schritt gesetzt wird. Gleichzeitig hoffen wir, dass dem erfolgreichen Start rasch weitere Schritte folgen und künftig ein breiteres Spektrum an Impfungen in Apotheken angeboten werden kann.“
Prävention näher zu den Menschen bringen
Es braucht in Österreich ein möglichst breites Netz an Impfangeboten und unterschiedliche Möglichkeiten, Impfungen unkompliziert in Anspruch zu nehmen. Das Impfen in Apotheken kann dabei eine wichtige Ergänzung zu bestehenden Angeboten bei ÄrztInnen und Ärzten, in Betrieben und Impfinstituten darstellen.
Die Rolle der ÄrztInnen bleibt dabei unverändert wichtig. Apotheken und Ordinationen ergänzen einander: Das neue Angebot soll vor allem gesunde Erwachsene erreichen, die bislang keinen Anlass für einen Arztbesuch haben, und so die Impfbereitschaft insgesamt stärken.
Rückfragehinweis:
Mag.a rer.nat Renée Gallo-Daniel
r.gallo-daniel@oevih.at
www.oevih.at
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